Modell des Neuenheimer Feldes (Foto: Dittmer)

1. Sitzung des Koordinationsbeirats

13. November 2017

Der Masterplan Im Neuenheimer Feld soll die Grundlage für die räumliche Entwicklung des Wissenschaftsstandortes und seiner Vernetzung mit dem Umfeld bilden. Dabei ist die Einbindung aller Betroffenen wichtig: Das Beteiligungsverfahren wird von dem Koordinationsbeirat „Masterplan Im Neuenheimer Feld“ vorbereitet und gesteuert. Dazu fand am 13. November 2017 die konstituierende Sitzung des Beirats statt.

In dieser ersten öffentlichen Sitzung wählte der Beirat Prof. Dr. Lenelis Kruse-Graumann und Albertus L. Bujard zu Vorsitzenden des Gremiums. Sie werden ab sofort die Sitzungen leiten. Prof. Dr. Lenelis Kruse-Graumann ist pensionierte Professorin der Fernuniversität in Hagen und seit mehr als 20 Jahren Honorarprofessorin am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg, mit dem Schwerpunkt Umweltpsychologie. Albertus L. Bujard ist Mitbegründer des Vereins „Bürger für Heidelberg“ und Träger des Bundesverdienstkreuzes für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für die Bürgergesellschaft in Heidelberg. Die weiteren Mitglieder des Beirates vertreten folgende Organisationen und Institutionen: 

  • Bündnis für Bürgerbeteiligung Masterplan Im Neuenheimer Feld
  • Verein „Bürger für Heidelberg“ / Bürgerstiftung
  • Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
  • Max-Planck-Institut
  • Ökumenisches Seelsorgezentrum
  • Pädagogische Hochschule Heidelberg
  • Sportkreis Heidelberg
  • Stadtteilverein Bergheim e.V.
  • Stadtteilverein Handschuhsheim e.V.
  • Stadtteilverein Neuenheim e.V.
  • Stadtteilverein Wieblingen e.V.
  • Stadtverwaltung Heidelberg
  • Studentische Vertretung Wohnheim INF
  • Studierendenrat der Universität Heidelberg
  • Universität Heidelberg, Personalrat
  • Universität Heidelberg
  • Universitätsklinikum Heidelberg
  • Universitätsklinikum Heidelberg, Personalrat
  • Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Mannheim und Heidelberg
  • Zoo Heidelberg

 

Zu Beginn der Sitzung trugen die Mitglieder des neu gegründeten Beirats zusammen, was sie unter einer gelingenden Beteiligung der Öffentlichkeit verstehen. Neben den Aspekten der verständlichen Darstellung von Informationen und einer Beteiligung, die möglichst alle Interessen und Blickwinkel einbindet, wurde auch das Ziel formuliert, die Beteiligung so zu gestalten, dass man trotz aller Kontroversen statt übereinander offen miteinander spricht und sich dabei „in die Augen schauen kann“.
 
Der Koordinationsbeirat „Masterplan Im Neuenheimer Feld“ berät nicht in der Sache, sondern er bespricht die Art und Weise der Bürgerbeteiligung und begleitet den Beteiligungsprozess. Eine seiner ersten Aufgaben wird sein, ein Beteiligungskonzept zu entwickeln, das die gesamte Breite der Interessen berücksichtigen soll und anschließend dem Gemeinderat zum Beschluss vorgelegt wird. Damit wird die Basis für die umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit geschaffen. Im weiteren Masterplanverfahren wird er den Beteiligungsprozess steuern und begleiten. Die nächste Sitzung des Koordinationsbeirates soll Anfang 2018 stattfinden.
 
Parallel dazu werden, auf Basis der Rahmenvereinbarung zwischen Stadt, Universität und Land, die weiteren Arbeitsstrukturen für den gemeinsamen Masterplanprozess eingerichtet. Derzeit läuft die Ausschreibung des Projektmanagements und der Moderation.